Während der diffuse Haarverlust und dessen Auswirkungen und sogar auch dessen Ursachen hinreichend bekannt ist, genauso wie beim erblich bedingten Haarverlust, der nicht mehr ganz normal ist, gibt es auch Ursachen, die weit weniger bekannt und zu Haarausfall führen. Weitere Ursachen für Haarverlust kann zum Beispiel Tinea capitis sein. Hierbei handelt es sich um eine Pilzinfektion. Davon betroffen sind meist Kinder. Der Kopfpilz führt dann zu Haarausfall. Behandelt werden kann dies durch Anti-Pilz-Mittel. Eine weitere Ursache für Haarverlust, der nicht mehr ganz normal ist, können angeborene Missbildungen sein. Auch hiervon betroffen sind häufig Kleinkinder. In diesem Fall sind die Haare von Geburt an nicht angelegt. Sie verbleiben für den Rest des Lebens im Stadium des sogenannten Flaumhaar.

Auch das sogenannte lose Anagenhaar gilt als wenig bekanntere Form von Haarverlust, der über das Normale hinausgeht. Hierbei bewirkt ein starker Zug an den Haarwurzeln, dass diese geschädigt werden. Das Haar ist in diesem Fall brüchig und dünn. Beim Haare kämen fallen sie gleich büschelweise aus. Bei der Traumatischen Alopezie führt indes Reiben und Kratzen an den immer gleichen Stellen zu einem Haarausfall. Bei der Traktionsalopezie können indes
straff gebundene Zöpfe zum Haarverlust führen. Aber auch andere Frisuren, vor allem Hochsteckfrisuren. Je nach Form der Ursache für den Haarverlust können unter Umständen Medikamente helfen. Allerdings meist auch nur bedingt.

Eine wiederum bekanntere Form von Haarverlust ist wenn ein zwanghaftes Spielen an den Haaren oder ein zwanghaftes Ausreißen von Haaren vorliegt. Dies ist ein rein psychologisches Problem. Die Betroffenen können sich nur durch eine Psychotherapie helfen lassen.

Die meist vorliegende Form von Haarausfall stellt jedoch immer noch der klassisch genetische Haarausfall dar. Also ein Haarausfall, bei dem eventuell schon Generationen vorher für die heutige lebende Personen einen Haarausfall vererbt hat. Sprich, wenn ein Großvater erblichen Haarausfall hatte, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass dieser den Haarausfall auf die Enkel vererbt hat.

War man früher noch diesem Schicksal ausgesetzt und konnte nichts dagegen tun, so gibt es heute 1. Medikamente gegen Haarausfall die den Haarausfall schon etwas verzögern und 2. die chirurgische Haartransplantation. Letzteres kommt zwar sicher nur für wenige Menschen in Frage, wird aber heute immer öfters durchgeführt. Grund sicher auch, dass es mittleweile gar Studien von Attraktivitätsforscher gibt die besagen, dass man mit Haaren nicht nur attraktiver, sonder auch mehr Chancen auf Erfolg in seinem Beruf hat.

Gut durchgeführt kann man heutzutage auch eine Resultat einer Haartransplantation kaum noch von der Natur unterscheiden. Allerdings kann Haartransplantation recht teuer sein und je nach individuell großen Flächen von 2000 – 3000 Eur bis hin zu 15 – 20.000 Euro und gar noch mehr.